Das fraktionierte Laserverfahren 
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Hautstraffung der neuen Generation

Nicht nur weil das Verfahren so facettenreich ist, sind fraktionierte Laserverfahren nicht mehr aus ästhetischen Kliniken und in der operativen Dermatologie wegzudenken und gehören zur Standardausrüstung, sondern auch weil die positiven Wirkungen an der Haut belegt sind. von Burim Hasani

WAS KANN MIT DEM FRAKTIONIERTEN LASERVERFAHREN BEHANDELT WERDEN? 

Der fraktionierte Laser hat daher so eine steile Karriere hinter und vor sich, da er unglaublich vielseitig und bei jeglicher Art von Hautproblemen eingesetzt werden kann. Die innovative Technologie eignet sich, als Erweiterung des bisher angewandten Lasers, nicht nur für den Gesichtsbereich, sondern kann für die generelle Hautstraffung und -verjüngung am gesamten Körper eingesetzt werden. Er lässt sich zur Behandlung von gealterter Haut im Gesicht, Hals und Dekolleté sowie Schlupflidern und Tränensäcken, bei Sonnenschäden und Pigmentflecken, zur Verbesserung der Hautstruktur und des Hautbildes, zur Entfernung von Aknenarben und Narben nach Operationen oder Verbrennungen, Ausnivellierung von Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen verwenden. Die Verbesserungen sind sofort sichtbar. Beispielsweise werden dunkle, fleckige Pigmentierungen heller und gleichmässiger, erweiterte Gefässe und Rötungen werden verringert, das Erscheinungsbild wird jugendlicher. Aktinische Präkanzerosen können rückgebildet und bei lichtgealterter Haut kann eine prägnante Verbesserung erreicht werden. 

WAS IST DER UNTERSCHIED ZUM KLASSISCHEN INVASIVEN LASERVERFAHREN? 

Der wesentliche Unterschied und daher eine deutliche Weiterentwicklung zur klassisch invasiven Laserbehandlung liegt darin, dass die Verwendung des Laserlichts auf viele kleine Areale fraktioniert, das heisst verteilt wird und das Licht nicht wie bisher über die gesamte behandelte Hautfläche agiert. Somit bleiben die unbehandelten Hautareale dazwischen intakt. Das fraktionierte Laserverfahren ist viel schonender, denn es werden maximal bis 30 Prozent der Hautoberfläche verletzt und dieses gezielte «Mikrotrauma» führt dazu, dass das angrenzende unversehrte Gewebe die behandelte Haut regeneriert. Das umliegende Gewebe bildet neue kollagene und elastische Fasern, um diese winzigen Wunden wieder zu verschliessen, und die Haut verbessert sich sozusagen von selbst. Dies ermöglicht eine schnellere Wundheilung und die Nebenwirkungen werden verringert. 

Die Wirkung und Nebenwirkung stehen also in einem guten Verhältnis zueinander. In der Vergangenheit wurden ablative Laser im Sinne einer Hauterneuerung, sogenannter Skin Resurfacing, eingesetzt, während heute dank der fraktionierten Lasertechnik-Möglichkeiten lange Ausfallzeiten und das relativ hohe Komplikationsrisiko gemieden werden können. Ausserdem sind die Behandlungen aufgrund kurzen, kleinen, nadelstichartigen Impulsen, sogenannten Impulsdauer, wesentlich weniger schmerzhaft, was der Endkonsument nur begrüsst. 

WAS IST DAS BESONDERE AN DIESER LASER-TECHNOLOGIE? 

Die fraktionierte Methode liefert in kürzerer Zeit noch bessere Ergebnisse. Aufgrund der punktuell thermischen Wirkung des Laserstrahls wird die Neubildung von körpereigenem Kollagen angeregt. Durch dieses minimalinvasive Verfahren setzt ein intensiver Regenerations- und Verjüngungsprozess der Haut ein, der rund sechs Monate dauert. Der Patient erkennt in dieser Zeit eine ständige Verbesserung seiner Haut. Es wird keine invasive Behandlung durchgeführt, das bedeutet, keine Anwendung zuvor war so schonend und gleichzeitig so effektiv. Es ist keine Narkose nötig, aber meist wird mit leicht betäubenden Cremes gearbeitet. Bereits nach ein bis zwei schmerzarmen Sitzungen sind sehr überzeugende Ergebnisse sichtbar. Die Haut ist praller, glatter und gleichmässiger. Die Ergebnisse der Behandlungen halten aufgrund ihrer Wirkung in der Tiefe in der Regel mehrere Jahre an. 

WIE VIELE BEHANDLUNGEN SIND NÖTIG? 

Die Anzahl der Behandlungen hängt von den individuellen Wünschen des Patienten, dem Befund und den Gegebenheiten ab. Bei den meisten Anwendungsbereichen ist in der Regel von 1 bis 3 Sitzungen auszugehen in Abständen von 3 bis 5 Wochen. 

WAS SIND MÖGLICHE KOMPLIKATIONEN UND NEBENWIRKUNGEN? 

Unverzichtbare Voraussetzung zur Vermeidung von Nebenwirkungen an der Haut ist der technisch einwandfreie Zustand des Lasergerätes. Dazu muss das Gerät entsprechend der Vorgaben des Herstellers regelmässig gewartet werden. 

Die Behandlung mit dem fraktionierten Laser gilt als sicher. Direkt nach der Behandlung ist ein leichtes bis mittleres Brennen zu spüren, vergleichbar mit einem leichten Sonnenbrand, die Haut ist geschwollen und 

gerötet, stellenweise vielleicht auch schuppig. In der Regel klingt das aber nach 3 bis 5 Tagen ab. Selten kommt es zu Verfärbungen, die vor allem bei dunkleren Hauttypen und durch intensive Sonneneinstrahlung unmittelbar vor oder nach der Behandlung auftreten können. In den ersten 3 bis 7 Tagen nach der Behandlung kann sich die Haut leicht bis mittelstark schälen, einzelne Krusten sind möglich, aber nicht zwingend. Narbenbildungen und Infektionen sind nahezu ausgeschlossen. Herpes-Ausbrüche sind möglich, aber sehr selten, sowie auch Chloasma/Melasma- oder Depigmentierung. Im Allgemeinen wird die Behandlung als wenig schmerzhaft und die Heilungsphase als unkompliziert empfunden. 

KONTRAINDIKATIONEN 

Sonnen- und solariumgebräunte Haut eignet sich nicht für die fraktionierte Laserbehandlung. Patienten dürfen keine Lichtempfindlichkeit aufweisen und sollten nicht zur Herpes-Bildung neigen. Weitere Kontraindikationen sind muskuläre Rythiden, Dermatosen mit Koebner Phänomen, kutane Infektion der zu behandelnden Areale, auch Akne, Kollagen-Defekte, Vorerkrankungen mit Keloidbildung, Medikation mit Isotretinoin, Neigung zu Hypo-/Hyperpigmentierungen, Hauttyp IV und höher (Fitzpatrick-Skala). 

AB WANN IST MAN NACH EINER BEHANDLUNG WIEDER GESELLSCHAFTSFÄHIG? 

Die gesellschaftliche Ausfallzeit durch sichtbare Änderungen an der Hautoberfläche, sogenannte Downtime, ist angesichts des erzielten Effekts vergleichsweise kurz und beträgt 3 bis 7 Tage. 

VOR DER BEHANDLUNG 

Vor der Laserbehandlung ist eine ausführliche Anamnese unabdingbar. Über den Gesundheitszustand sollte seitens des Patienten gründlich berichtet werden, insbesondere über vorhandene Allergien, Hauterkrankungen, Medikamenteneinnahmen, innere Erkrankungen, zum Beispiel Diabetes, Epilepsien und so weiter. Braune Pigmentflecken, die nicht eindeutig als gutartige Hautveränderungen zu diagnostizieren sind, sollten nicht mit dem Laser, sondern operativ entfernt und untersucht werden. Hypopigmentierte Flecken auf dunkler Haut können mittels Laserbehandlung nicht behandelt werden. 

NACHSORGE 

Vier Wochen vor und nach der Behandlung sollte man auf Sonnenbäder, damit sind direkte Sonneneinstrahlung, Solarien und Selbstbräunungscremes gemeint, verzichten, da Hyperpigmentierungen entstehen können. Die neu gebildete Haut ist äusserst sonnenempfindlich, darum ist es wichtig, einen hohen Sonnenschutz aufzutragen, und das nicht nur im Sommer. Ausserdem sollten die eröffneten Defekte nicht durch Make-up überschminkt werden. Bei eventueller Krustenbildung sollte man darauf achten, dass diese nicht abgekratzt oder mit Peelings entfernt wird, da sonst Narbenbildungen die Folge wären. Auch bei Kosmetika ist Vorsicht geboten, hier empfiehlt sich eine genaue Abklärung beim Behandler. 

FAZIT 

Oberstes Gebot ist, mit einem technisch einwandfreien Laser zu arbeiten und dass die Geräte auf dem neusten Stand der Technik sind. Daher ist es sehr empfehlenswert, mit einem fähigen Schweizer Anbieter eine Zusammenarbeit anzustreben. Mit der fraktionierten Lasermethode kann eine ästhetisch ansprechende, effektive und zeitsparende Alternative zum invasiveren Skin Resurfacing geboten werden. Patientinnen und Patienten, welche plastisch-chirurgische Eingriffe ablehnen, kann hiermit ein umfassendes Verjüngungskonzept angeboten werden. Des Weiteren kann dieses Verfahren optimal mit anderen ästhetischen Behandlungen kombiniert werden. Die Behandlung ist äusserst schonend, sodass nur in ganz seltenen Fällen Nebenwirkungen auftreten. 

CDP SWISS

Mai 16, 2022

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